Nürtingen redet mit!

Bürgerbeteiligung an Planungs- und Entscheidungsprozessen, kurz: Bürgerbeteiligung, bedeutet die möglichst umfassende und frühzeitige Information der Bürger über Vorhaben der Stadt Nürtingen, die Folgen für die Gestaltung ihres Lebensumfelds haben, sowie die Möglichkeiten der Information, der Mitwirkung und der Mitgestaltung bei deren Vorbereitung, Durchführung und Umsetzung.
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Stimmt zu

Gratulation

22.03.2013 09:47 kbnt42 Stimmt zu

Gratuliere zu diesem wichtigen Schritt einer guten Amtsführung!

Stimmt nicht zu

möglichst umfassend und frühzeitig

22.03.2013 16:54 pitLohse Stimmt nicht zu

So wie hier die Bürgerbeteiligung definiert ist, hat sie keine Klarheit und auch kein verpflichtenden Charakter weiterhin liegt es in der Hand der Verwaltung zu bestimmen was umfassend und was frühzeitig ist. Hier will man sich weiterhin ein Hintertürchen offen lassen. Bürgerbeteiligung gelingt aber nur wenn Verbindlichkeit, Tranzparenz und Kommunikation zu jeweils 100% erfüllt werden. Bei der Kommunikation hier sehe ich wohlwollend gerade mal 50%. Die Verbindlichkeit und Transparenz ist nicht erwähnt liegtdann wohl bei 0 %.

Rückmeldung der AG Bürger­beteiligung

Ergänzung des Punktes 3 'Definition Bürgerbeteiligung'

25.06.2013 14:43 AG-Buergerbeteiligung Rückmeldung der AG Bürger­beteiligung

Hallo pitLohse,

Ihre Anmerkungen zur Definition „Bürgerbeteiligung“ wurden von der Arbeitsgruppe aufgenommen und diskutiert. Dabei kam die Gruppe zu dem Entschluss, die Definition entsprechend Ihren Anregungen zu ergänzen (siehe Punkt 3 des Konzeptes).Darüber hinaus ist der von Ihnen gewünschte „verpflichtende Charakter“, wer also verbindlich aktiv werden kann, unter 5.2 definiert.


Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Simon Schmid

Stimmt zu

unser OB lebt die Bürgerbeteiligung

22.03.2013 23:20 kaktus61 Stimmt zu

Ich finde man soll es so machen, wie unser OB, er spricht von Bürgerbeteiligung und fast jede Gemeinderatsitzung findet unter Ausschluss der Bürger statt. Er lebt von Steuergeldern dieser Stadt und entscheidet über dessen Bürger, ohne sie zu befragen oder zu informieren. Oder man lebt in der Hölderlinstadt und läßt den Hölderlinbrunnen jahrelang trocken stehen. Dann kurz vor der Wahl verkündet er überall, es liegt ihm am Herzen, den Brunnen zu reparieren. Mit anderen Worten, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Das nenne ich Bürgerbeteiligung. Weiter so.

OB lebt die Bürgerbeteiligung wozu? Werden Leibeigene neuerdings gefragt?

23.03.2013 00:59 kp850

In Nürtingen bekommt man das Gefühl des leibeigenen Bürgers richtig vermittelt. Die OB-Gutsherrenart kommt richtig gut an. Für runde 10000 Euro pro Monat aus der Bürgersteuersäckl läßt es sich schon fast fürstlich leben. Und wenn jetzt die Leibeigenen noch weg wären dann könnte der OB die nichtöffentlichen Gemeinderatssitzungen ausfallen lassen und es ließe sich endlich voll ganz fürstlich entspannt leben. Weiter so.

Hinweis der Moderation

Bitte bleiben Sie sachlich!

24.03.2013 16:21 ModerationMW Hinweis der Moderation

Hallo kp850,

bitte bleiben Sie sachlich und vermeiden Sie persönliche Angriffe und ironische Aussagen, die die Gefühle der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer verletzen können. Denken Sie immer daran, dass Ihnen am anderen Ende des Computernetzes Menschen gegenüber sitzen, die, genauso wie Sie, respektvoll behandelt und ernst genommen werden wollen.
Sie tragen so zu einem fairen und transparenten Dialog zwischen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei.

Mit freundlichen Grüßen
ModerationWeinert

Stimmt zu

Phrase

23.03.2013 08:23 bewont Stimmt zu

Ein neuer Versuch die Bürger in schach zu halten??? Es geht der Stadt doch nur ums Geld. Für mich klingt das BIS JETZT nur so: Bürger, ihr wollt ein schöneres Nürtingen? Dann bückt euch und räumt den Müll weg! Wenn das Konzept ausgereift ist und dann praktiziert wird ist's bestimmt eine gute Sache. Aber das ist noch ein langer steiniger Weg für die "Stadtoberen".

Ist eine inhaltliche Ergänzung

Im Ansatz ein richtiger Schritt, aber

23.03.2013 15:44 AchimFischer Ist eine inhaltliche Ergänzung

es müssen transparente und verbindliche Grenzen definiert werden, ab wann die Stadt verpflichtet (!) ist, eine BB durch zu führen/zu zu lassen. Dies können bspw. Kostengrenzen oder die Grösse der betroffenen Fläche bei Bauvorhaben sein. Wenn der GR (oder sollte man in NT besser sagen, der OB) nach Gutdünken entscheiden darf, wann eine BB zulässig ist und wann nicht, wird sich in NT nichts ändern. Unter moderner Kommunalpolitik verstehe ich, dass zuerst die Verw./der GR die Initiative ergreift und auf die Bürger zugeht, nicht, dass erst wieder Bürger aktiv werden und Unterschriften sammeln müssen, nur um dann fest zu stellen, dass das Ergebnis von den Entscheidungsträgern ignoriert bzw. "interpretiert" wird (siehe Wörth). Das Ergebnis einer BB muss bindend und transparent umgesetzt werden. (Unterschriftenaktionen sollten möglich, aber nicht die Regel sein). PS: Wenn man die Präambel so liest, könnte man meinen, dass über Nacht der halbe GR und die halbe Verw.ausgetauscht wurden.

Rückmeldung der AG Bürger­beteiligung

Ergänzung des Punktes 3 'Definition Bürgerbeteiligung'

25.06.2013 14:38 AG-Buergerbeteiligung Rückmeldung der AG Bürger­beteiligung

Hallo AchimFischer,

Ihre Anmerkungen zur Definition „Bürgerbeteiligung“ wurden von der Arbeitsgruppe aufgenommen und diskutiert. Dabei kam die Gruppe zu dem Entschluss, die Definition entsprechend Ihren Anregungen zu ergänzen (siehe Punkt 3 des Konzeptes).Ergänzend sei zu erwähnen, dass die von Ihnen geforderte „verpflichtende Bürgerbeteiligung“ unter Punkt 5.2 (Beteiligungsantrag) aufgeführt ist.


Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Simon Schmid

Stimmt zu

Bürgerbeteiligung

24.03.2013 15:13 gnagflow Stimmt zu

Es ist nur zu hoffen, dass die Bürgerbeteiligung von der Stadt- Verwaltung ernst genommen wird.

Ist eine inhaltliche Ergänzung

Solange

19.04.2013 12:55 Juki Ist eine inhaltliche Ergänzung

Solange noch ein Klima vorherrscht, in dem den Leuten, die sich für eine sachliche Auseinandersetzung mit einem Thema engagieren, von einzelnen Gemeinderäten vorgeworfen wird, sie handelten gegen das öffentliche Interesse; und solange Leute sich nicht äußern wollen, aus Angst, es könnte der Zuschuss für ihren Verein gekürzt werden oder dass Nachteile im Beruf oder für ihr Geschäft folgen; solange Menschen, die in Einrichtungen arbeiten, die Zuschüsse erhalten haben oder noch erhalten, von Einzelnen aus Verwaltung und Gemeinderat mehr oder weniger gedroht wird, die Zuschüsse zu kürzen, solange kann Bürgerbeteiligung in Nürtingen nicht ernst genommen werden. Leider sind diese Behauptungen nicht haltlos, da belegbar. Bürgerbeteiligung bringt es mit sich, dass gegenteilige Meinungen aufeinanderprallen. Diese als konstruktuktiv und klärend für das gemeinsame Wohl zu sehen, ist die große Herausforderung.